Ökonomie


Ökonomie sollte um das gehen, was wir uns leisten können. Finanziell, aber auch ökologisch und sozial. Wir können und dürfen die Grenzen der Erde nicht überschreiten. Und jeder hat ein Recht auf seinen oder ihren gerechten Anteil – auch besonders gefährdete Gruppen: Menschen in Not, Menschen in armen Ländern und die Tiere, welche die Erde mit uns bevölkern. Das konstante Wirtschaftswachstum ist eine Illusion in einer Welt mit begrenzten Reserven und begrenzter Kapazität von Ökosystemen. Die meisten Regierungen sind jedoch blind für das Wirtschaftswachstum. In diesem Zusammenhang werden Bürger in erster Linie als Verbraucher und Tiere als Produktionsmittel oder Konsumgüter gesehen.

Eine wachsende Wirtschaft bedeutet nicht notwendigerweise, dass es der Gesellschaft gut geht oder dass die Bürger glücklich sind. Nicht der höhere Wohlstand, sondern mehr Wohlbefinden muss der Kompass unserer Zusammenarbeit sein. Ein angenehmes Wohnumfeld, saubere Luft und gesunde Natur sollten einen positiven Beitrag zu Wohlstand und Wohlbefinden leisten. Aktivitäten, welche die Umwelt, die öffentliche Gesundheit oder das Wohlergehen der Tiere schädigen, wie Viehwirtschaft, Kohlekraftwerke und Gasförderung, sollten dagegen einen negativen Beitrag darstellen. Leider ist es genau umgekehrt.

Für die Festlegung und Ausrichtung der Politik müssen die Regierungen daher Indikatoren verwenden, die eine nachhaltige und solidarische Wirtschaft bestimmen. Biodiversität, Tierschutz, Existenzsicherheit und ein sauberes und sicheres Lebensumfeld sind dabei von zentraler Bedeutung.

In bezug auf

Kandidat-Klima­kom­missar EU bestreitet ökolo­gische Notwen­digkeit für Verrin­gerung Nutz­tier­be­stand

Die europäische Fraktion der Partei für die Tiere (PvdD) hat ergänzende schriftliche Fragen an den Kandidaten für das Klimakommissarsamt der Europäischen Union (EU), Frans Timmermans, gestellt. Die Partei ist vorerst nicht bereit seine Kandidatur zu unterstützen. Timmermans bestreitete letzte Woche, während der Anhörung im Europäischen Parlament, dass eine Verringerung des Viehbestands notwendig s...

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