Wer wir sind


Die Partei für die Tiere ist die erste politische Partei der Welt, die nicht die kurzfristigen Interessen des Menschen zentral stellt, sondern den gesamten Planeten und alle seine Bewohner. Also ein fundamental anderer Ansatz, als der der traditionellen Parteien, die die kurzfristigen Interessen des Menschen zentral stellen und sich hauptsächlich auf Geld und wirtschaftlichen Wachstum konzentrieren, ohne über die Folgen für Mensch, Tier, Natur und Umwelt nachzudenken. Unsere gesamte Arbeit und alle unsere Problemlösungsvorschläge haben den Fokus auf den Planeten in seiner Gesamtheit. Und das macht uns besonders!

Am 22. November 2006 wurde die niederländische Partei für die Tiere, mit 2 von 150 Sitzen, in die zweite Kammer des Parlaments gewählt. Eine Weltpremiere! Am 15. März 2017 kam die Partei für die Tiere auf fünf Parlamentssitze, eine Steigerung von 150 Prozent. Mittlerweile hat die Partei 80 Volksvertreter auf europäischer, nationaler, regionaler und lokaler Ebene.

Für uns ist der wichtigste Antrieb der, die Interessen der Schwächsten vor dem vermeintlichen Recht des Stärkeren zu schützen. Dabei sind Tiere am aller verletzlichsten und kommen in einer Welt, die sich auf kurzfristige Interessen richtet, gar nicht, oder höchstens an allerletzter Stelle zu Wort. Das obwohl niemals zuvor in der Geschichte in so großem Umfang Vernichtung und Mißhandlung von Tieren stattfindet, in unter anderem der Viehzucht, Laboratorien mit Versuchstieren und in der Natur. Nach der Befreiung von Sklaven und Frauen, und der Vergabe von Rechten an Kinder, ist der nächste logische Schritt, die Interessen der Tiere ernst zu nehmen.

Bei unserer Arbeit haben wir vier Ausgangspunkte: Mitgefühl, Nachhaltigkeit, individuelle Freiheit und persönliche Verantwortung. Die Veränderungen, die wir sehen wollen, fragen um andere Entscheidungen, wie zum Beispiel:

  • keine Megaställe, sondern ein respektvoller Umgang mit Tieren
  • keine Massentierhaltung, sondern biologische Landwirtschaft
  • keine Jagd, sondern mehr Natur
  • keine Kohlekraftwerke oder Kernenergie, sondern wirklich nachhaltige Energieversorgung (z.B. Wind und Sonne)
  • nicht noch mehr Autobahnen, sondern gute öffentliche Verkehrsmittel und Radwege
  • weniger Belastung auf der Arbeit, mehr Steuern auf Rohstoffe
  • regulieren wenn notwendig, Entscheidungsfreiheit wo es geht
  • starkes Handeln beim entgegenwirken des Klimawandels und dem Verlust der Artenvielfalt
  • Hilfe für Menschen die flüchten wegen Hungersnot, Gewalt oder Verfolgung

Treibende Kraft

Die Partei für die Tiere spricht wichtige politische Themen an, die von anderen Parteien ignoriert werden. Wir setzen uns für Werte ein, die wirklich wichtig sind: Mitgefühl, Nachhaltigkeit und ein respektvoller Umgang mit Mensch und Tier. Als Reaktion auf unseren Einzug ins Parlament, haben die alteingesessenen Parteien den Tieren, der Natur und der Umwelt viel mehr Aufmerksamkeit schenken müssen. Und wir weisen immer wieder neu darauf hin, dass die derzeitige Krise auf den Gebieten des Klimas, Nahrungsmittel, Wirtschaft, Energieversorgung, Tierschutz und Artenvielfalt miteinander in Verbindung stehen - und somit auch im Zusammenhang angepackt werden können. Unser Aufruf das Wirtschaftswachstum als Problem zu sehen, und nicht als Lösung, findet immer mehr Zuspruch. Wir sind fest entschlossen unsere Rolle als treibende Kraft weiterhin auszufüllen und die politische und gesellschaftliche Diskussion weiter zu nähren.

Politische Instrumente

Wir machen reichlich von den Mitteln, die Volksvertretern zur Verfügung stehen, gebrauch. Wir stellen Anträge, fragen Debatten an und stimmen ab bei Gesetzesentwürfen. Wir stellen jede Menge Parlamentsfragen, die der betreffenden Minister verpflichtet ist zu beantworten. Hiermit können wir Aufmerksamkeit erzeugen für Themen, die sonst nicht auf der Agenda stehen und die Minister dazu zwingen, Stellung zu beziehen. Auch reichen wir Initiativen ein, wie zum Beispiel zur Schlachtung ohne Betäubung und der Abschaffung der Hobbyjagd.

Aktionspartei

Wir sind auch außerhalb der politischen Institutionen aktiv. Wir demonstrieren, zum Beispiel gegen Megaställe, gegen den Verkauf von Natur, gegen internationale Handelsverträge wie TTIP und CITA und für eine stärkeres Handeln in Sachen Klimawandel. In Zusammenarbeit mit unserem Wissenschaftsbüro, dem NGPF, machen wir Bücher und Filme wie One Single Planet, Méér!, Meat the Truth und #Powerplant. Und wir stärken die internationale Bewegung von Parteien für die Tiere und unseren Planeten mit der Animal Politics Foundation.

Jugendorganisation

In 2006 wurde die Jugendorganisation der Partei, PINK!, gegründet. Die Jugendorganisation kämpft für eine bessere Welt, indem sie unter anderem Demonstrationen und Events organisiert, Lernpakete entwickelt, Artikel schreibt und ihre jungen politischen Aktivisten ausbildet.