Weltlog Woche 46 – 2012


12 November 2012

Wir freuen uns, dass Barack Obama erneut zum Präsidenten gewählt worden ist und damit Schlimmeres in den Vereinigten Staaten verhüten konnte. Wir hoffen darauf, dass man sich noch mehr bewusst wird, wie wichtig Nachhaltigkeit und Naturschutz ist. Wenn man die Ergebnisse aus den USA mit der niederländischen Situation vergleicht, lässt sich das amerikanische Wahlergebnis als folgt deuten: ' der Wähler hat dafür gestimmt, dass Obama und Romney es zusammen tun müssen '. Immerhin befinden sich neben dem Präsident im Abgeordnetenhaus und im Senat wechselnde Mehrheiten. In diesem Sinn können wir auch sagen ‘much ado about nothing’

Mein Wahlkandidat bei den amerikanischen Wahlen war Jill Stein. Sie war der vielversprechendste Kandidat der amerikanischen Wahl. Ihr Ziel war es, dass weiße Haus in ein ´grünes Haus´ um zu wandeln. Ich möchte mich ganz herzlich bei ihr für so viel Mitgefühl und Nachhaltigkeit in ihrer Kampagne bedanken. Toll!

Noch mehr Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit von Nachhaltigkeit im Punkt Klimaveränderung zu legen in den USA , erscheint mir überflüssig. Sehen Sie hier die Bilder von Wiederaufbau nach dem Orkan Sandy.

Letzten Freitag hat Königin Beatrix das Bundesland Noord Brabant besucht. Die Königin nahm dort an einem Gespräch über die intensive Viehlandwirtschaft teil. Gut das es Diskussionen über Massentierhaltung in Brabant gibt und das diese Problematik während des Besuchs der Königin angesprochen worden ist

Es ist wichtig, dass die Königin sich ein vollständiges Bild von der Problematik in Brabant macht, es war deshalb gut zu wissen, dass neben Bewohnern und Landwirtschaftlern auch Interessensverbände vertreten waren. Ich habe Parlamentsfragen stellen lassen über die Anwesenden stellen lassen, da der Eindruck entstand, dass besorgte Bürger und Umweltorganisationen vor allem über Spanntücher mit unserer Majestät kommunizieren mussten.

PiepVandaag, eine Internetcommunity von Menschen, die sich einsetzen für Mensch, Natur und Umwelt, hat eine Unterschriftaktion gegen die tierunfreundlichen Aktivitäten des belgischen Künstlers Jan Fabre ins Leben gerufen. Dieser angeblich ‘Künstler’ warf Katzen in die Luft, die danach auf einer Leiter aufschlugen, das alles für Filmaufnahmen für ein sogenanntes Kunstproject. Teilweise landen die Katzen nicht auf ihren Pfoten und deren Geschrei geht einem durch Mark und Bein. Unglaublich, dass jemand so etwas einem Wesen mit Bewusstsein und Gefühl antut! Für ein früheres Projekt klebte Fabre 1,5 Millionen Rückenpanzer des thailändischen Juwelenkäfers an die Decke des königlichen Palasts. Bitte unterschreiben Sie auch die niederländische Petition http://www.piepvandaag.nl/petitie-stop-jan-fabre/ .

Ein schönes Beispiel wie es im Bankensektor zugeht: A Loo With A View. Wie Banker in Frankfurt buchstäblich auf das Gesindel herunterschauen, welches sie reich machte.

Bis nächste Woche,

Marianne