Teil­nehmer aus 25 Ländern bei erfolgreicher Konferenz der Animal Politics Foun­dation


15 Dezember 2022

Am vergangenen Wochenende trafen sich Politiker und Aktivisten aus 25 Ländern zur Animal Politics Weltkonferenz "Taking Political Activism to the Next Level" („Politischen Aktivismus auf die nächste Stufe bringen“) mit dem Ziel, positiven Wandel für Klima, Natur und Tiere zu beschleunigen. Sie konnten an Vorträgen, Diskussionsrunden und praktischen Workshops teilnehmen. "Wir kehren nun mit neuer Energie, Inspiration und zusätzlicher Motivation nach Hause zurück, um den Kampf für den Schutz des Planeten und für Gerechtigkeit fortzusetzen", sagte einer der Teilnehmer. Eine Besonderheit war auch die Anwesenheit von Tier- und Naturschützern aus der Ukraine.

Einige der Teilnehmer der Konferenz..

Die Konferenz brachte Menschen aus dem Nahen Osten, Nordafrika, der EU, Großbritannien, dem Balkan, Georgien, Albanien und der Ukraine zusammen, um voneinander zu lernen und die Zusammenarbeit zu stärken. Es ist deutlich, dass die internationale politische Bewegung für Tierrechte, Natur und Umwelt wächst und der Klima- und Tierrechtsaktivismus in immer mehr Ländern auf die politische Landkarte gesetzt wird.

Es gab unter anderem Schulungen zu den Themen effektive Kampagnenführung, Fundraising, Kommunikation und für Geschichten, die den Unterschied machen. In einer Podiumsdiskussion tauschten Politiker, Aktivisten und Juristen aus der Ukraine, Tunesien, Portugal, Polen, Kurdistan, der Schweiz, den Niederlanden und Serbien ihre Erfahrungen aus und zeigten, wie jeder auf seine Weise etwas bewirken kann. Einen besonderen Eindruck hinterließ Kateryna Polianska, die aus Kiew (Ukraine) angereist war: "Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine sind nicht nur Menschen Opfer des Krieges geworden, sondern auch unsere kleineren Brüder, die Tiere. Auch sie sind unglaublicher Grausamkeit, Hunger und Durst, Minen und Raketenangriffen ausgesetzt. Wir setzen uns dafür ein, diese Grausamkeiten und die Zerstörung von Natur und Umwelt zu dokumentieren und publik zu machen.“

Es gab auch Vorträge der Europaabgeordneten Anja Hazekamp, die sich selbst als "Aktivistin in der Politik" bezeichnet, und von Eva Rovers, die die potenzielle Kraft der Bürgerinnen und Bürger die Welt zu verändern aufzeigte.

Die Teilnehmer schmieden während einer Schulung gemeinsam Pläne.

Drei Generationen für das Klima
Auf einer besonderen Abendveranstaltung anlässlich des Internationalen Tages der Menschen- und Tierrechte und in einem vollbesetzten Saal sprachen die Umweltschützerin und ehemalige Flüchtling Ariane Giraneza, Christine Teunissen, Abgeordnete und amtierende Fraktionsvorsitzende der erfolgreichen niederländischen Partei für die Tiere, und Donald Pols, Direktor von Milieudefensie („Friends of the Earth“) und der Mann, der den großen Umweltverschmutzer und Ölkonzern Shell mit einer weltberühmten Klage in die Knie gezwungen hat. Unter der inspirierenden Anleitung des "ethischen Geschichtenerzählers" David Labi diskutierten die drei Planetenschützer miteinander und mit dem anwesenden Publikum über wirksame Möglichkeiten, unseren Planeten lebenswert zu erhalten.

Die Vorträge, die Podiumsdiskussion und die Abendveranstaltung werden demnächst zum Abruf bereit gestellt. Behalten Sie dafür unseren Newsletter im Auge!

Ariane Giraneza, Christine Teunissen und Donald Pols während der Veranstaltung "Drei Generationen für das Klima".