Esthers Blog: Eine Zukunft fordern


26 Oktober 2023

Es ist wichtig, zunächst über die schreckliche Situation in Israel und Palästina nachzudenken. Es bricht uns das Herz. Jeder ist mehr als schockiert über die Gräueltaten der Hamas. Wir können nicht anders, als dies unmissverständlich zu verurteilen. Unser Mitgefühl gilt den Menschen, deren Angehörige und Freunde getötet und entführt wurden. Und wir haben Mitgefühl mit der Zivilbevölkerung in Palästina, wo Menschen durch Bombenanschläge getötet werden und wo Unschuldige von Strom, Nahrung und Wasser abgeschnitten sind. Auch wir müssen diese Gewalt gegen unschuldige Zivilisten verurteilen. In Gaza sind mehr als zwei Millionen Palästinenser auf engstem Raum eingeschlossen. Die Lage dort ist seit Jahren völlig hoffnungslos. Der Schutz der Zivilbevölkerung in Israel und in Palästina muss Hand in Hand damit gehen, den Menschen in Gaza eine Perspektive zu bieten. Damit muss die Spirale der Gewalt durchbrochen werden.

Es ist die Aufgabe der internationalen Gemeinschaft, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um einen Waffenstillstand durchzusetzen. Sie muss sich mit den Organisationen der Zivilgesellschaft in der Region (z. B. Frauenorganisationen) zusammensetzen und nach Lösungen suchen, die dem Frieden dienen. Menschenrechte und Gleichheit müssen im Mittelpunkt stehen, mit der Aussicht auf eine sichere Zukunft für alle.

Trotz der schrecklichen Situation in der Region gibt es immer noch mutige Menschen, die versuchen, den unschuldigen Tieren zu helfen. So wie die Menschen von Sulala Animal Rescue, die Tiere in Gaza retten. Menschen, die auch den Tieren helfen wollen, können an solche Organisationen spenden.

Freiwillige Helfer von Sulala Animal Rescue retten Tiere in Gaza. Das Foto ist von der Organisation selbst.

Existenzsicherung: Gewissheit einer gesunden Zukunft

In der Zwischenzeit steht das Überleben aller Lebewesen auf dem Spiel. Wir befinden uns mitten in der Klima- und Naturkrise, und das hat große Auswirkungen auf uns alle, vor allem aber auf die Menschen in den bereits gefährdeten Ländern und die jüngeren Generationen. Waldbrände, Überschwemmungen und Dürreperioden verursachen schon jetzt Ernährungsprobleme und fordern Opfer. Zu viele Menschen können sich ihre Grundbedürfnisse wie angemessene Nahrung, Wasser und ein Dach über dem Kopf nicht leisten. Diese Probleme türmen sich auf, weil viele Politiker weltweit nicht den Mut haben, klare Entscheidungen zu treffen. In den letzten Jahrzehnten haben sie die Probleme meist geleugnet, ignoriert, weitergereicht und Pflaster darauf geklebt. Diese Politiker haben die großen Umweltverschmutzer geschützt und die normalen Bürger dafür zahlen lassen.

Überall auf der Welt haben einfache Menschen den Mut, von den Regierungen den Schutz ihrer Zukunft zu fordern. Und die Partei für die Tiere steht Seite an Seite mit diesen Menschen. Im Gegensatz zu anderen politischen Parteien wagt die Partei für die Tiere eine sehr scharfe Unterscheidung zwischen dem, was wertvoll ist, und dem, worauf wir sehr gut verzichten können. Die Gesundheit ist wichtiger als das Gewinnmodell des Großkonzerns Bayer, der überall Agrargifte wie Glyphosat verkauft. Wiederverwendbare Produkte, die uns die Grundbedürfnisse und die persönliche Entfaltung ermöglichen, sind wertvoller als die Wegwerfprodukte von (Online)Unternehmen...

Im November sind nationale Wahlen in den Niederlanden, und Sie können uns helfen, das Blatt zu wenden. Bei uns müssen Sie sich nicht zwischen Einfluss oder Idealen entscheiden, denn bei uns bekommen Sie beides. Die Partei für die Tiere tut das, was für eine gesicherte Zukunft für alle notwendig ist: für Überlebenssicherheit. Mit mutiger Politik, die sich für alles einsetzt, was sich selbst nicht richtig wehren kann. Tiere, Natur und Umwelt: Wenn man diese drei gut schützt, löst man auch viele andere Probleme.

Ihre Stimme für die Partei für die Tiere bedeutet eine Stimme für:

  1. Abschaffung der Massentierhaltung. Die wichtigste Maßnahme zur gemeinsamen Lösung der verschiedenen Krisen, ist die Abschaffung der Massentierhaltung. Wenn wir die Tiere aus der Nahrungskette befreien, brauchen wir viel weniger landwirtschaftliche Flächen (weltweit). Wir können dieses Land der Natur zurückgeben. Mehr Natur bedeutet, dass mehr Treibhausgase aus der Luft entnommen werden. Die Viehwirtschaft ist einer der größten Verursacher von Treibhausgasemissionen und einer der größten Verursacher des Verlusts der biologischen Vielfalt. In Europa werden jedes Jahr Milliarden von Tieren gehalten, die auch fressen müssen. Mehr als 60 % der Getreidevorräte in Europa werden für die Ernährung von Nutztieren und nicht von Menschen verwendet. Wir könnten, wenn wir Lebensmittel direkt für Menschen anbauen würden, bis zu viermal so viele Menschen pro Hektar ernähren, wie wir derzeit für Tierfutter verwenden.
  2. Mehr Natursicherheit. Der Mensch ist Teil eines Ökosystems, und wenn es der Natur schlecht geht, geht es uns auch schlecht. Die Natur kann gut ohne den Menschen auskommen, aber der Mensch kann absolut nicht ohne die Natur auskommen. Die Bekämpfung der Klimakrise und die Rettung der Natur müssen Hand in Hand gehen. Mehr Natur bedeutet weniger Klimakrise, mehr Ernährungssicherheit und gesunde Luft zum Atmen. Die Partei für die Tiere kämpft für die Rechte der Natur, damit sie stärker gegen die kurzfristigen Interessen der großen Umweltverschmutzer ist.
  3. Die Gewissheit einer gesunden Umwelt und dass die großen Umweltverschmutzer zahlen werden. Die Unternehmen, die jahrelang Milliardengewinne auf Kosten der Tiere, Umwelt, Natur, Landwirte und der Bürger gemacht haben, müssen für die, von ihnen verursachten Schäden aufkommen. Banken wie die Rabobank, Schlachthöfe, Futtermittelhersteller und andere große Umweltverschmutzer wie Shell, Exxon Mobile und Tata Steel. Diese Unternehmen müssen sich radikal ändern oder verschwinden. Dann helfen wir den Menschen, die dort noch arbeiten, eine gesunde Arbeit in Unternehmen zu finden, die wohl eine Zukunft hat. Wir stoppen Subventionen für schädliche Unternehmen. Wir verwenden dieses Geld für Klimamaßnahmen, damit die Rechnung nicht auf die, immer größer werdende Gruppe, der in Armut lebenden Menschen fällt.
  4. Garantiert gesunde und bezahlbare Lebensmittel für alle. Die Partei für die Tiere will mehr Landwirte. Die Realität ist, dass sich im derzeitigen Agrarsystem nicht der Viehbestand, sondern die Zahl der Bauern in den Niederlanden seit der Jahrhundertwende halbiert hat. Wenn wir die Klima- und Naturkrisen nicht wirksam bekämpfen, werden die Lebensmittelpreise noch weiter steigen. Intensive Landwirtschaft und Viehzucht dezimieren und verarmen die Böden. Das Wasser wird verschmutzt und Ökosysteme verschwinden. Dadurch wird auch die Ernährungssicherheit gefährdet. Um die Sicherheit gesunder Lebensmittel für alle zu gewährleisten, müssen wir auf eine regionale und mehr pflanzlich orientierte Landwirtschaft umstellen, in der die Landwirte mit der Natur zusammenarbeiten. Wir werden gesunde Lebensmittel wie Obst und Gemüse nicht mehr besteuern. So machen wir gesunde Lebensmittel leichter zugänglich, ohne die Einkommen der Landwirte zu beeinträchtigen.
  5. Sicherheit für die Rechte von Tieren. Tiere sind Lebewesen mit Bewusstsein und Gefühlen. Genau wie Menschen empfinden sie Freude, Schmerz und Angst. Die Art und Weise, wie der Mensch mit Tieren umgeht, führt nicht nur zu großem Tierleid, sondern ist auch für den Menschen selbst katastrophal, man denke nur an Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übergehen können (Zoonosen), wie Corona und Vogelgrippe. Die Partei für die Tiere will die Rechte der Tiere grundlegend in der Verfassung verankern.

Gemeinsam wenden wir das Blatt. Mit friedlichem, furchtlosem, freudigem und aktivistischem Widerstand gegen ein System, das ausgedient hat. Für eine gesunde Zukunft für alle. Für Überlebenssicherheit. Fordern Sie eine Zukunft. Wenn Sie das auch wollen, können Sie es zeigen, indem Sie zum Beispiel das Logo der Partei für die Tiere in Ihr Profilbild in den sozialen Medien aufnehmen.

Bis zum nächsten Mal!

Esther Ouwehand
Parteivorsitzende Partei für die Tiere in den Niederlanden