Gesunde Land­wirt­schaft, nach­haltige Lebens­mittel


Nahrung ist eine Grundvoraussetzung für unsere Existenz. Die Zubereitung unserer Speisen verdient daher unsere volle Aufmerksamkeit. Landwirtschaft ist keine Industrie und Tiere sind keine Maschinen. Die zukunftssichere Landwirtschaft konzentriert sich in erster Linie auf pflanzliche Lebensmittel, die frei von Gift, Kunstdünger oder Gentechnik sind, und trägt zum Erhalt eines gesunden Ökosystems bei. Die derzeitige Viehhaltung ist unhaltbar.

Die Agrarpolitik hat in vielen Ländern im Laufe der Jahre viele Opfer hervorgebracht; die Milliarden Tiere, die jedes Jahr in der Viehwirtschaft leiden und sterben; die Natur und Umwelt, die durch den großflächigen Einsatz von Gift, Kunstdünger und Überdüngung stark geschädigt wurden.

Die westliche Nahrungsmittelgewinnung ist sehr unausgewogen. Sie belastet Ressourcen und landwirtschaftliche Nutzflächen weltweit in unverantwortlicher Weise. Dies ist zum Teil auf den massiven Import von Tierfutter sowie den Einsatz von Kunstdünger und Agrargift in der Landwirtschaft zurückzuführen.

In Europa werden kleine Bauernbetriebe gezwungen, sich immer weiter auszubreiten. Dies alles zu Lasten des europäischen Steuerzahlers: Jedes Jahr werden Dutzende Milliarden Euro für Agrarsubventionen ausgegeben, von denen hauptsächlich große Unternehmen profitieren.

Eine gesunde und nachhaltige Landwirtschaft ist möglich, wenn wir die natürlichen Kreisläufe wiederherstellen und den Landwirten einen angemessenen Preis für ihre Produkte zahlen. Auch muss es völlig transparent sein, woher unsere Lebensmittel stammen, wie sie produziert werden und ob der Preis die Kosten deckt. Die Nahrungskette muss kurz und offen sein, um Manipulationen mit Lebensmitteln zu vermeiden. Schleuderpreise für Fleisch sind inakzeptabel und wir bekämpfen Lebensmittelverschwendung.

Unser oberstes Ziel ist eine ökologische, tierfreundliche Landwirtschaft, die gesunde Lebensmittel produziert und nicht von Importen auf Kosten von Menschen und Tieren anderswo anders abhängig ist. Eine Verringerung der Anzahlen in der Tierhaltung und ein Wechsel zu einem mehr pflanzlichen Ernährungsverhalten sind unvermeidlich.

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